Robert Redfords Dokumentarserie schildert die Geschichte des Wilden Westens von 1865 bis 1890. Sie erzählt das Leben von Westernlegenden wie Jesse James, Billy the Kid, Wyatt Earp, General Custer, Crazy Horse und Sitting Bull. Ergänzt werden die aufwendigen Spielszenen durch Interviews mit renommierten Historikern, und auch Schauspieler aus Westernfilmen kommen zu Wort: Robert Redford, James Caan, Kiefer Sutherland, Ed Harris, Danny Glover und andere.

1865 - der amerikanische Bürgerkrieg ist zu Ende. Die Nation blickt Richtung Westen. Jesse James, ein rebellischer Kämpfer und Gesetzloser, poliert die

Waffen. Nach Lt. Colonel George Custers Niederlage in der Schlacht am Little Bighorn belagert das Militär die Black Hills und zwingt Sitting Bull ins Exil nach Kanada. Nachdem die Büffel aus den Great Plains verschwunden sind, nehmen Kühe ihren Platz ein und Menschen siedeln sich an. Raue Städte wie Dodge City entstehen über Nacht. Die chaotischen Zustände im Westen sind bald nicht mehr tragbar. Jesse James staunt nicht schlecht, als er entdeckt, dass 10.000 Dollar Kopfgeld auf ihn ausgesetzt sind.

Acht Folgen, jeweils als Doppelfolge

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Die Achtziger waren das Jahrzehnt, in dem konservative Werte nach den revolutionären Sechzigern und den wilden Siebzigern wieder auf dem Vormarsch waren.

Ronald Reagan zog ins Weiße Haus ein und der Kalte Krieg erreichte einen neuen Höhepunkt, bevor die Mauer 1989 schließlich doch fiel. Der Aktienhandel an der Wall Street erlebte einen nie dagewesenen Boom. Die Yuppies symbolisierten die neue materialistische, von Gier geprägte Kultur. Mit der massenhaften Ausbreitung von AIDS sah sich die Welt mit einer

tödlichen Krankheit und ihren politischen und kulturellen Folgen konfrontiert. Der Computer wurde geboren und eine technologische Revolution begann. Die Musikwelt entdeckte Hip-Hop, MTV, Prince und U2. Erfolgreiche Serien brachten eine neue Qualität ins Fernsehen. Und jeder fragte sich: "Wer erschoss J.R. Ewing?"

Oscarpreisträger Tom Hanks und die Emmy-Award-Gewinner Gary Goetzman und Mark Herzog produzierten die Dokumentarserie in Kooperation mit HBO und CNN.

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Propaganda ist Meinungsmache und wird eingesetzt, seit Menschen über Menschen herrschen. In Kriegszeiten läuft sie Hochform auf, um den Gegner zu demoralisieren, die eigenen Truppen anzuheizen und die Heimatfront zum Durchhalten anzuspornen. In der Kriegspropaganda werden Worte und Bilder zu Waffen, die mindestens genauso rücksichtlos benutzt werden wie Bomben und Maschinengewehre auf dem echten Schlachtfeld. Erstes Opfer ist dabei immer die Wahrheit. Manipulation, Täuschung und Lüge sind die Werkzeuge jedes Kriegspropagandisten.

Die Dokumentationsreihe "Fake War - Propaganda im Krieg“ erzählt die Geschichte der modernen Kriegspropaganda. Nach dem ersten großen

Einsatz der neuen Massenmedien im Ersten Weltkrieg wurde die Propaganda durch die Nationalsozialisten weiter perfektioniert. Joseph Goebbels und sein "Propagandaministerium" stehen für skrupellosen Medienmissbrauch und Massenverführung Der Vietnamkrieg gilt als erster „Fernseh-Krieg“ der Geschichte. Zum ersten Mal gelangten bewegte Bilder vom Kriegsgeschehen in fast jeden privaten Haushalt. Unzensiert. Doch die USA lernten aus der Niederlage in Vietnam. Alle Darstellungen des Irakkrieges 1991 wurden inszeniert oder zensiert. Die Berichterstattung wurde nur ausgewählten Journalisten gestattet. Aktuellstes Beispiel: Der "Islamische Staat" gibt Millionen für professionelle Terror-Propaganda aus. Verbreitet wird sie über soziale Netzwerke und im Internet.

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Fast zwölf Monate lang betrieben Amerikaner und Briten vor siebzig Jahren ihre Deutschland-Politik vorwiegend aus der Luft. Am 24. Juni 1948 begann die Zeit der "Rosinenbomber" zur Versorgung der Westsektoren Berlins. Die Stadt sollte nicht dem Einfluss der Sowjetunion überlassen werden.

Nur etwas mehr als drei Jahre nach den letzten Bombenangriffen auf Hitlers Hauptstadt flogen teilweise dieselben Piloten Kohle, Süßigkeiten und Medikamente zu den einstigen Kriegsgegnern. Etwa 2,3 Millionen Tonnen Lebensmittel und andere Güter wurden von elf westdeutschen Flughäfen durch alliierte Luftkorridore geflogen. Auf dem Höhepunkt der Luftbrücke landete alle 62 Sekunden eine Maschine in Gatow, Tempelhof oder Tegel.

„Operation Proviant“ rekonstruiert mit Wochenschauen und alliierten Propagandafilmen die Ereignisse vor 70 Jahren. Binnen weniger Wochen beherrschte die Aktion die westlichen Medien nach allen Regeln der Propagandakunst.

Garniert wurde die Berichterstattung auch mit allerlei Skurrilem, um den deutschen Zuschauern in den Kinos westlich der Zonengrenze die Situation Berlins emotional nahezubringen. Da wurden ungewöhnliche Aktionen oder Alltagsprobleme humorvoll dargestellt und sogar Luftbrücken-Songs uraufgeführt.

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Der Traum vom Fliegen begleitet uns seit Menschengedenken. SPIEGEL Geschichte zeigt in der neuen Themenreihe „Super-Jets & Flieger-Asse“ die kühnen Leistungen der Flugpioniere und die genialen technischen Erfolge der Flugzeugbauer. Es sind Geschichten von Helden, Abenteurern und Visionären, die in die Geschichte eingingen. So wie die Gebrüder Wright, die als erste ein Fluggerät mit Lenkung und eigenem Antrieb bauten.

Oder der Multimillionär Howard Hughes, der von einem Passagierflugzeug träumte, das ohne Zwischenstopp den Atlantik überqueren kann. Zunächst erklärte man ihn für verrückt. Doch aus dem vermeintlich wahnsinnigen Traum eines Visionärs wurde schließlich das eleganteste und modernste Flugzeug seiner Zeit: die Constellation.

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Immer mittwochs zeigt SPIEGEL Geschichte die Faszination der Technik und erzählt die Geschichte der Forscher und Erfinder, die unsere Art zu leben für immer verändert haben. Es sind Geschichten von Helden, Genies, Spinnern und Erleuchteten - Menschen, deren bahnbrechende Erfindungen und erstaunliche Genialität den Weg der Menschheit lenkten. Durch sie haben wir Elektrizität, das Flugzeug, die Zeitung, den Computer, das Fernsehen. Aber auch die Atombombe.

Im Mai erzählt die Serie "Vom Adler zum ICE“ die Geschichte von 180 Jahren Eisenbahn in Deutschland. Fast dreißig Jahre nach der ersten Fahrt einer Dampflokomotive in England breitet sich das "Eisenbahn-Fieber" auch auf deutschem Boden aus. Am 7. Dezember 1835 eröffnet der "Adler" zwischen Nürnberg und Fürth, die erste deutsche Eisenbahn mit Dampfkraft. Lokführer und Zugmaschine sind aus England importiert, da im Deutschen Bund noch

das nötige Know-how fehlt. Doch der Funken zur technischen Revolution hat gezündet. Es folgen radikale gesellschaftliche Umbrüche und eine Explosion technischer Entwicklungen. Die Industrialisierung ist nicht mehr aufzuhalten.

Immer leistungsfähigere Lokomotiven und ein wachsendes Streckennetz ermöglichen es, bis in die äußeren Winkel des Reiches vorzudringen. Auch die Militärs erkennen den Nutzen des neuen Transportmittels und setzen es für ihre Zwecke ein. Zwei verlorene Weltkriege und die Teilung Deutschlands sind die Folgen, denen sich auch die Reichsbahn stellen muss.
Das "System Eisenbahn" ist bis heute aus keinem modernen Verkehrskonzept wegzudenken. Prägen in Zeiten der Energiewende noch ICE-Hochgeschwindigkeitszüge das Bild des Personenverkehrs, so entsteht mit dem ICx bereits der Zug von morgen.

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