Obwohl sich Deutschland mit England und Frankreich im Krieg befindet, gibt es im „Sitzkrieg“ nach dem Sieg über Polen kaum militärische Auseinandersetzungen. Das ändert sich im Frühjahr 1940 mit dem deutschen Westfeldzug. Binnen weniger Wochen ist Frankreich besiegt und die britischen Expeditionsstreitkräfte aus Europa vertrieben. Hitlers Popularität erreicht in Deutschland einen neuen Höhepunkt.
Aktuelles ProgrammSamstag, 01.08.2026

Der Zweite Weltkrieg
Neue Allianzen
1940 werfen die Briten die ersten Bomben über Berlin ab. Den Deutschen wird erstmals die eigene Verwundbarkeit vor Augen geführt. Winston Churchill will Hitlers Herrschaft über Europa unbedingt verhindern. In Südostasien bemüht sich Japan darum, die Kolonien des Westens zu überrennen. Das ruft eine weitere Großmacht auf den Plan: Die USA sehen ihre Interessen im Pazifik gefährdet.

Die Siedler-Routen: Eine Reise durch Amerika
Die großen Seen
Die Großen Seen gehören zu den mythischen Landschaften Nordamerikas. Hier findet man endlose Wasserflächen und Wälder, die einst von zahlreichen Indianerstämmen bewohnt wurden. Später jagten europäische Siedler in den Wäldern und transportierten ihre Waren auf dem Wasserweg nach Süden. Eine Siedlung, die dort entstand, wurde schließlich zur ersten Hochhausstadt der Welt: Chicago.

„Weltgeschichte aus deutscher Sicht“
Programm-Highlights
Die Lust am Reisen
Wie die Deutschen Reiseweltmeister wurden: Zu Lande, zu Wasser und in der Luft! Beim Tourismus handelt es sich um eine junge Form des Reisens: eine Reise ohne offensichtlichen Zweck. In den 1920er-Jahren können die Deutschen durch gesicherten und bezahlten Urlaub erstmals auf Reisen gehen. Doch die Nationalsozialisten erfinden mit „Kraft durch Freude“ erst den Massentourismus - dieses Konzept hinterlässt auch Spuren im geteilten Deutschland. Bis Mitte der 50er-Jahre verreisen mehr Westdeutsche als vor dem Krieg. Mit Aufkommen des Jumbo-Jets streben die Touristenströme zu billigen Zielen. Mallorca wird zur „Putzfraueninsel“. Heute fahren fast drei Viertel der Deutschen einmal im Jahr in Urlaub. Die Corona-Krise zeigt der Tourismus-Branche jetzt ihre Grenzen.
Kampfflugzeuge der Nazis
Das Flugzeug war die ultimative Maschine in der nationalsozialistischen und faschistischen Ideologie. Kampfpiloten wurden als Helden angesehen, und die stählernen Maschinen, die durch den Himmel rasten, symbolisierten das autoritäre Ethos. Die Regime gaben riesige Summen aus, um Flugzeuge zu bauen, die ihrer Zeit voraus waren.
Menschliches Versagen
Immer wieder werden neue technische Errungenschaften als unfehlbar angepriesen. Doch dahinter steht stets der Mensch. Und der kann versagen. Das ICE-Unglück von Eschede, die Explosion der Raumfähre Challenger oder Implosion des Mini-U-Boots „Titan“ zeigen, wie sensibel die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine ist.

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