Mitten in Donald Trumps Amtszeit begibt sich der Journalist Gary Younge auf eine Reise durch die USA. Der schwarze Exil-Brite will herausfinden, weshalb Vorurteile so viele Wählerstimmen einzubringen scheinen und weshalb offene Gewalt gegen Minderheiten so weit verbreitet ist. Denn offensichtlich haben die weißen Amerikaner viele Ängste.

Gary Younge fährt von Maine nach Mississippi - vom weißesten Staat der USA bis zum schwärzesten - um die Gründe dafür zu suchen. Der Brite Younge, der über ein Jahrzehnt lang in Amerika gelebt hat, trifft auf das gesamte Spektrum der Hoffnungen und Ängste, Erwartungen und Vorurteile des weißen Amerikas.

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Einer Lawine entkommen in Sibirien. Auf fahrende Züge aufspringen in Mexiko. Jeden Tag riskieren Menschen überall auf der Welt ihr Leben, um von A nach B zu gelangen.

Unser Kamerateam begleitet diese mutigen Menschen in fernen Ländern und vergessenen Dörfern auf ihren Reisen auf den gefährlichsten und riskantesten Strecken.

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Als US-Truppen im März 1945 von Westen her Nazideutschland erobern, folgen ihnen Kamerateams, die das besiegte und besetzte Land dokumentieren. Das Besondere: Sie drehen in 16mm Farbe. Es entstehen einzigartige Filmaufnahmen der zerstörten Städte und seiner Bewohner, aber auch bedrückende Bilder der Opfer des Terrors und der Vernichtungspolitik.

Da ist zunächst George Stevens mit seinem Team. Der Hollywoodregisseur folgt seit der Landung in der Normandie den US-Armeen auf ihrem Vormarsch, hat den D-Day und die Befreiung von Paris hautnah erlebt und dokumentiert. Ab März 1945 dreht sein Team in den besetzten Teilen Deutschlands.

Stevens folgt den Truppen auf ihrem Weg vom Rhein an die Elbe, dreht den „Elbe-Day“ in Torgau und die Befreiung des KZ Dora-Mittelbau, in dem sogenannte „Wunderwaffen“ gebaut wurden.

Seit März 1945 sind auch einige Kamerateams der US-Air Force in Deutschland unterwegs. Eigentlich sollen sie im Rahmen des „Special Film Project 186“ die Zerstörungen durch die alliierten Bomberflotten dokumentieren, doch zunehmend geraten auch die Menschen in den Fokus ihrer Berichterstattung. So gelingen immer wieder besondere Aufnahmen in Zeiten des Krieges und der ersten Wochen im Frieden.

Auch Major Kirke B. Lawton hat eine Filmkamera und Farbfilme im Gepäck. General Eisenhowers Mann für die Bildberichterstattung im Zweiten Weltkrieg ist immer in der Nähe des Oberkommandierenden der Alliierten Expeditionsstreitkräfte in Europa. So darf er am 6. Mai 1945 in Reims die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht drehen und die US-Delegation zur Potsdamer Konferenz begleiten.

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Ein faszinierender Blick auf die spannende Geschichte Australiens: von Ureinwohnern und Sträflingen; von Goldgräbern, Arbeitern und Surfern! Die Serie beginnt mit der Kolonisierung durch die britische Krone und der Verschiffung von Zehntausenden Strafgefangenen nach "Down Under" und reicht bis ins wohlhabende Australien der Neuzeit.

Nachdem die USA von Großbritannien unabhängig geworden sind, sucht das

Königreich Ende des 18. Jahrhunderts nach neuen Möglichkeiten, seine Strafgefangenen in Kolonien unterzubringen.

Innerhalb von 80 Jahren werden so über 160.000 Häftlinge nach Australien deportiert. Die Ureinwohner wollen ihr Land den neuen Herren nicht kampflos überlassen. Doch Stück für Stück rücken die britischen Eroberer auf dem Kontinent vor und lassen Siedlungen errichten…

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Aufrüstung im Kampf gegen den internationalen Terrorismus: Weltweit greifen Sicherheitsbehörden auf das Knowhow von Chemikern, Physikern, Biologen und IT-Experten zurück, um für künftige Anschläge bestmöglich

vorbereitet zu sein und Extremisten dingfest machen zu können. Ein Blick auf den aktuellen Stand und mögliche Zukunftsszenarien bei der Auseinandersetzung mit Terroristen.

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Wie die Deutschen Reiseweltmeister wurden: Zu Lande, zu Wasser und in der Luft! Beim Tourismus handelt es sich um eine junge Form des Reisens: eine Reise ohne offensichtlichen Zweck.

In den 1920er-Jahren können die Deutschen durch gesicherten und bezahlten Urlaub erstmals auf Reisen gehen. Den Massentourismus erfinden jedoch erst die Nationalsozialisten mit „Kraft durch Freude“. Bis Mitte der 50er-Jahre verreisen mehr Westdeutsche als vor dem Krieg. Mit Aufkommen des Jumbo-Jets streben die Touristenströme zu billigen Zielen. Mallorca wird zur „Putzfraueninsel“.

In der DDR ist der organisierte Tourismus subventioniert. Der Reisemarkt steht unter staatlicher Aufsicht. Erst in den 60er-Jahren gewinnen Individualreisen an Bedeutung. Die eingeschränkte Reisefreiheit trägt auch zum Untergang der DDR bei.

Heute fahren fast drei Viertel der Deutschen einmal im Jahr in Urlaub. Die Corona-Krise zeigt der Tourismus-Branche jetzt ihre Grenzen.

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