Nach den Anschlägen von 11. September 2001 führen die Amerikaner einen Krieg gegen den Terror. Saddam Hussein wird gestürzt. Aber der Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten führt den neuen Irak in Chaos und Gewalt.

Die junge Demokratie fällt wieder in eine Militärdiktatur zurück. Die Zukunft des Irak bleibt auch nach Abzug der amerikanischen Truppen im Jahr 2011 düster.

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Die preisgekrönte Serie Babylon Berlin lässt das Berlin der Zwanzigerjahre wieder aufleben: eine freie, zügellose, aber auch brutale Zeit. SPIEGEL Geschichte zeigt in der Dokumentation Sündenbabel Berlin die echten Geschichten hinter der Serien-Story.

Berlin gilt in den zwanziger Jahren als die modernste Metropole Europas. So schwer die Deutschen sich mit der noch jungen Demokratie tun, so schrankenlos nutzen sie die neuen Freiheiten. In Zeiten von Wirtschaftskrisen und Hyperinflation kennen die Menschen kaum noch Grenzen und genießen den Tanz auf dem Vulkan.

Berlin ist zu dieser Zeit auch eine Metropole des Verbrechens. Besonders berüchtigt ist die Gegend um den Schlesischen Bahnhof, die Halbwelt verkehrt in der „Goldenen Spinne“ oder der „Kolibri Bar“. Kleinkriminelle

bieten Frauen, Rauschgift und Diebesgut feil. Angesichts dieser Verhältnisseist die Berliner Polizei gezwungen, mit neuartigen Ermittlungsmethoden die Aufklärungsrate zu verbessern. Vorreiter ist Ernst Gennat, der die Arbeit seines Teams von Mordermittlern neu organisiert. Der Kriminalist erkennt die Bedeutung der Spurensicherung und lässt ein Auto zum kriminaltechnischen Labor umrüsten. Vor allem seine Menschenkenntnis und sein Gedächtnis machen den „Kommissar vom Alexanderplatz“ schon zu Lebzeiten zu einer Legende.

Anhand von spektakulären Kriminalfällen zeigt die vierteilige Dokumentation Sündenbabel Berlin die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen während der Weimarer Republik. Und beweist, wie viel historische Wahrheit in der Serie Babylon Berlin steckt.

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11. November 1918. Der Große Krieg ist endlich vorbei. Eine neue Zeit beginnt. Inmitten von Trauer, Enttäuschung und Ängsten entstehen neue Träume und Hoffnungen, aber auch neuer Hass.

KRIEG DER TRÄUME erzählt die wahren Geschichten von Männern, Frauen und Kindern, die 1918 das Ende des Ersten Weltkriegs erlebt haben und voller Hoffnung in die Zukunft blicken. Zu ihnen gehören die russische Kindersoldatin Marina Yurlova, die polnische Schauspielerin Pola Negri und der Matrose Hans Beimler.

Für die Menschen in Europa beginnt im Jahr 1918 eine Reise ins Ungewisse. Die Welt liegt in Trümmern. Der Frieden macht Europa zu einem Labor neuer Ideen, neuer Hoffnungen und neuer Gesellschaftsentwürfe.

Die Vision eines friedlichen, demokratischen Europas befindet sich dabei von Anfang an im Wettstreit mit zwei anderen, äußerst mächtigen Utopien - Kommunismus und Faschismus.

Den Krieg dieser drei Ideologien, dieser Träume von einer besseren, gerechteren Welt, erzählt die TV-Serie anhand persönlicher Geschichten, die auf Tagebucheinträgen, Briefen und Memoiren basieren. Die Protagonisten der Serie machen mit ihren Träumen und Ängsten, ihrer Liebe und ihren Entscheidungen die Geschichte Europas in all ihrer Widersprüchlichkeit erlebbar.

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Auch im Kampf gegen den Terror gibt es Lichtblicke. Pläne, die rechtzeitig durchkreuzt wurden. Erfolgreiche Ermittlungsarbeit, die der Öffentlichkeit kaum bewusst ist. In jeder Folge der Dokumentarserie wird ein geplanter

Terroranschlag dokumentiert, der unzählige Todesopfer fordern sollte, aber noch verhindert werden konnte: durch geheimdienstliche Überwachung, Abhörmaßnahmen, Infiltration, verdeckte Ermittlungen und viel Glück.

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Fast zwölf Monate lang betrieben Amerikaner und Briten vor siebzig Jahren ihre Deutschland-Politik vorwiegend aus der Luft. Am 24. Juni 1948 begann die Zeit der "Rosinenbomber" zur Versorgung der Westsektoren Berlins. Die Stadt sollte nicht dem Einfluss der Sowjetunion überlassen werden.

Nur etwas mehr als drei Jahre nach den letzten Bombenangriffen auf Hitlers Hauptstadt flogen teilweise dieselben Piloten Kohle, Süßigkeiten und Medikamente zu den einstigen Kriegsgegnern. Etwa 2,3 Millionen Tonnen Lebensmittel und andere Güter wurden von elf westdeutschen Flughäfen durch alliierte Luftkorridore geflogen. Auf dem Höhepunkt der Luftbrücke landete alle 62 Sekunden eine Maschine in Gatow, Tempelhof oder Tegel.

„Operation Proviant“ rekonstruiert mit Wochenschauen und alliierten Propagandafilmen die Ereignisse vor 70 Jahren. Binnen weniger Wochen beherrschte die Aktion die westlichen Medien nach allen Regeln der Propagandakunst.

Garniert wurde die Berichterstattung auch mit allerlei Skurrilem, um den deutschen Zuschauern in den Kinos westlich der Zonengrenze die Situation Berlins emotional nahezubringen. Da wurden ungewöhnliche Aktionen oder Alltagsprobleme humorvoll dargestellt und sogar Luftbrücken-Songs uraufgeführt.

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In einem spannenden Countdown zeigt die Dokumentarserie 101 prägende Ereignisse des letzten Jahrhunderts aus den Bereichen Politik, Kultur, Wissenschaft und Unterhaltung.

Es sind Ereignisse, die unser Leben nachhaltig beeinflusst haben. Mondlandung und Mauerfall fehlen da natürlich nicht, aber die Serie

erinnert auch an die Entdeckung des Grabs Tutanchamuns, den Marsch der Bürgerrechtsbewegung auf Washington, die bizarre Angst vor der Jahrtausendwende, das Hubble-Weltraumteleskop, oder die Veröffentlichung eines Buches, das sich als eines der einflussreichsten Werke des Jahrhunderts erweisen sollte.

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