Ein faszinierender Blick auf die spannende Geschichte Australiens: von Ureinwohnern und Sträflingen; von Goldgräbern, Arbeitern und Surfern! Die Serie beginnt mit der Kolonisierung durch die britische Krone und der Verschiffung von Zehntausenden Strafgefangenen nach "Down Under" und reicht bis ins wohlhabende Australien der Neuzeit.

Nachdem die USA von Großbritannien unabhängig geworden sind, sucht das

Königreich Ende des 18. Jahrhunderts nach neuen Möglichkeiten, seine Strafgefangenen in Kolonien unterzubringen.

Innerhalb von 80 Jahren werden so über 160.000 Häftlinge nach Australien deportiert. Die Ureinwohner wollen ihr Land den neuen Herren nicht kampflos überlassen. Doch Stück für Stück rücken die britischen Eroberer auf dem Kontinent vor und lassen Siedlungen errichten…

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2017 bringt Boeing eine Weiterentwicklung seines seit den Sechzigjahren weltweit beliebten 737-Flugzeuges auf den Markt. Die 737 Max ist sofort ein Verkaufsschlager. Doch im Oktober 2018 kommt es in Indonesien kurz nach dem Start zu einem tragischen Absturz, bei dem alle 189 Passagiere sterben.

Fünf Monate später rast in Äthiopien erneut eine weitere 737 Max nur sechs Minuten nach dem Start in den Boden. Niemand überlebt.

Boeing gerät unter Druck. Es stellt sich heraus, dass in beiden Fällen eine neue Steuerungssoftware fehlerhaft reagiert hat. Ist Boeing bei der Entwicklung nicht sorgfältig genug vorgegangen, weil dem Unternehmen der Gewinn wichtiger war als die Sicherheit?

Der Journalist Richard Bilton beleuchtet die Hintergründe der tragischen Abstürze und spricht mit Piloten, ehemaligen Boeing-Mitarbeitern und mit Angehörigen der Absturzopfer.

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Als US-Truppen im März 1945 von Westen her Nazideutschland erobern, folgen ihnen Kamerateams, die das besiegte und besetzte Land dokumentieren. Das Besondere: Sie drehen in 16mm Farbe. Es entstehen einzigartige Filmaufnahmen der zerstörten Städte und seiner Bewohner, aber auch bedrückende Bilder der Opfer des Terrors und der Vernichtungspolitik.

Da ist zunächst George Stevens mit seinem Team. Der Hollywoodregisseur folgt seit der Landung in der Normandie den US-Armeen auf ihrem Vormarsch, hat den D-Day und die Befreiung von Paris hautnah erlebt und dokumentiert. Ab März 1945 dreht sein Team in den besetzten Teilen Deutschlands.

Stevens folgt den Truppen auf ihrem Weg vom Rhein an die Elbe, dreht den „Elbe-Day“ in Torgau und die Befreiung des KZ Dora-Mittelbau, in dem sogenannte „Wunderwaffen“ gebaut wurden.

Seit März 1945 sind auch einige Kamerateams der US-Air Force in Deutschland unterwegs. Eigentlich sollen sie im Rahmen des „Special Film Project 186“ die Zerstörungen durch die alliierten Bomberflotten dokumentieren, doch zunehmend geraten auch die Menschen in den Fokus ihrer Berichterstattung. So gelingen immer wieder besondere Aufnahmen in Zeiten des Krieges und der ersten Wochen im Frieden.

Auch Major Kirke B. Lawton hat eine Filmkamera und Farbfilme im Gepäck. General Eisenhowers Mann für die Bildberichterstattung im Zweiten Weltkrieg ist immer in der Nähe des Oberkommandierenden der Alliierten Expeditionsstreitkräfte in Europa. So darf er am 6. Mai 1945 in Reims die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht drehen und die US-Delegation zur Potsdamer Konferenz begleiten.

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Athen, Kairo, Istanbul. Neapel, Venedig, Florenz. Hier gibt es viel zu entdecken. Auch noch für Historiker. Michael Scott und sein Team dringen in die unbekannten Winkel der historischen Städte vor: Tief unter der Oberfläche werden uralte Geheimnisse gelüftet und erstaunliche Errungenschaften der antiken Zivilisationen zutage gefördert.

Das Team um den Historiker Michael Scott taucht ab in die Welt unterhalb der Straßen und alten Ruinen. Durch modernste technologische Verfahren, inklusive 3-D-Scans und Luftaufnahmen mit Bildmessung gelingt es ihnen, die verborgenen Orte dieser außergewöhnlichen Städte lebendig werden zu lassen.

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Was passiert eigentlich, wenn sich beim Gipfeltreffen die Türen hinter den Mächtigen Europas schließen und die Kameras draußen bleiben müssen? Wenn Angela Merkel sich zur Besprechung mit dem französischen Präsidenten oder dem britischen Premierminister zurückzieht? Welche Dramen, welche Zerreißproben spielen sich in den Brüsseler Hinterzimmern ab? Wie agieren die Mächtigen in Krisenzeiten?

Der Film blickt auf die dramatische Zeit der großen Krisenjahre in Europa und spannt den Bogen von der Euro- und der Flüchtlingskrise, dem Erstarken populistischer und nationalistischer Bewegungen bis zum Brexit, der Europa noch lange beschäftigen wird.

Im Film geben Präsidenten und Premierminister, Kanzler und Kommissare wie Nicolas Sarkozy, Jean-Claude Juncker, Wolfgang Schäuble, Matteo Renzi, Francois Hollande und Donald Tusk nie gesehene Einblicke in das, was in den entscheidenden Jahren der EU-Krise passierte und kaum nach außen drang: Wer hat mit wem Allianzen geschmiedet, sie wieder gebrochen und neue Deals verhandelt?

Wer konnte Angela Merkel zum Weinen bringen? Welcher EU-Politiker hat Alexis Tsipras so unter Druck gesetzt, dass er am Abend seines Referendum-Sieges doch kleinlaut nachgeben musste? Welche geheimen Absprachen gab es zwischen Sarkozy und Merkel?

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Der Themenabend schildert die Realität des U-Boot Krieges im Atlantik. 1940 begann eine „glorreiche“ Phase des deutschen U-Boot-Krieges. Die Kommandanten wurden Propaganda-Helden für Hitlers Expansionspläne. An den besetzten französischen und norwegischen Küsten entstanden gewaltige U-Boot-Bunker für die Schlacht im Atlantik.

„Wir wollten den Feind vernichten“ - mit diesen markigen Worten erinnert sich Fritz Grade an die Stimmung an Bord von U 96. Grade ist einer der letzten noch lebenden U-Bootfahrer der deutschen Kriegsmarine. Im Zweiten Weltkrieg war er Leitender Ingenieur auf U 96, dessen Geschichte durch das Buch Das Boot und den gleichnamigen Kinofilm berühmt wurde.

Deutsche U-Boote gelangten mit der „Operation Paukenschlag“ sogar vor die amerikanische Küste und versenkten dort reihenweise US-Handelsschiffe und Zerstörer. Doch 1942 wendete sich das Blatt: Den Briten war es gelungen, in die deutsche Funk-Verschlüsselung einzudringen. Die Enigma war weitgehend geknackt.

In den schicksalshaften sechs Jahren Krieg gingen von den 863 im Einsatz befindlichen U-Booten 784 mit Mann und Maus verloren. Rund 30.000 deutsche U-Boot-Kämpfer verloren ihr Leben für Nazi-Deutschland.

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